british american tobacco austria - Zigarettenschmuggel



BAT Imagekampagne in Trafiken und Fachmedien

BAT Imagekampagne in Trafiken und Fachmedien

Illegaler Zigarettenhandel und Produktpiraterie bedrohen Wirtschaft und Gesellschaft. Von rund 16 Mrd. gerauchten Zigaretten jährlich in Österreich wurden 2009 rund 2,7 Mrd. nicht in Österreich gekauft und nicht versteuert.

Österreich liegt mit 16,9%  Prozent im Jahr 2009 EU-weit im Mittelfeld (Vergleich: D 20 %; GB 30 %; Ungarn 8 %), trotzdem bedeutet das für den österreichischen Staat und damit die österreichischen Bürger einen Verlust von 800.000 Euro pro Tag (!) oder rund 290 Millionen Euro im Gesamtjahr 2009an Steuereinnahmen. Für die österreichischen Trafikanten bedeutet der hohe Anteil nicht in Österreich versteuerter Zigaretten Umsatzverluste von über 400 Mio. Euro und natürlich auch hohe Einnahmeverluste für die Tabakindustrie und die Großhändler.

Es hat also niemand etwas von geschmuggelten Zigaretten – mit einer Ausnahme: die organisierte Kriminalität. Nicht zu unterschätzen sind auch die Gefahren in Verbindung mit gefälschten Zigaretten. Die volkswirtschaftlichen Folgen sind fatal: finanzielle Einbußen für Staat und Wirtschaft in Milliardenhöhe, die Vernichtung von Arbeitsplätzen zugunsten der organisierten Kriminalität sowie zusätzliche Gesundheitsrisiken für Konsumenten.
 
Der starke Anstieg seit dem Jahr 2007 von 13 % auf 17 % war und ist vor allem auf die Aufhebung der 25-Stück-Regelung zu Slowenien, Tschechien, Slowakei und Ungarn zurückzuführen.

Was unternimmt British American Tobacco?

Wir sind der Meinung, dass Zigarettenschmuggel weder schick noch ein Schnäppchen ist. Schmuggel schadet uns allen und kennt am Ende nur einen Gewinner: die organisierte Kriminalität.

Gemeinsam gegen Zigarettenschmuggel in der EU

Im Sommer 2010 hat British American Tobacco einen weiteren Meilenstein im Kampf gegen geschmuggelte Zigaretten in der EU gesetzt: BAT unterzeichnete ein Kooperationsabkommen mit der Europäischen Kommission und deren Mitgliedstaaten zur gemeinsamen Bekämpfung von Tabakschmuggel in der EU.  Bis 2020 wird BAT rund 200 Millionen Dollar in Maßnahmen zur Eindämmung des illegalen Handels mit Tabakwaren investieren. Das Abkommen führt strenge Regeln und Verfahren für Zusammenarbeit und Informationsaustausch ein, damit die Strafverfolgungsbehörden wirksamer gegen die Straftäter in Europa und weltweit vorgehen können. Es schließt zudem weitreichende Produktüberwachungsverfahren ein.

Aufklärung: Kampagne über Auswirkungen des Zigarettenschmuggels

Ein wesentlicher Bestandteil der wirksamen Bekämpfung des Zigarettenschmuggels ist neben den Kontrollen an den Grenzen die Aufklärung und Information der Bevölkerung. British American Tobacco hat deshalb im Jahr 2008 eine Imagekampagne gestartet.
Denn: Wer (k)ein Päckchen in der Trafik, aber eine Stange oder mehr im Nachbarland oder „auf der Straße“ kauft, muss wissen, dass dies unter anderem durch die entgangene Steuer ein „Bumerangkauf“ und kein Schnäppchen ist – denn in Summe kostet die illegale Einfuhr nicht in Österreich versteuerter Zigaretten den Staat und somit uns alle 800.000 Euro pro Tag. Das bedeutet für uns: Der Staat muss dieses „Minus“ ausgleichen – dazu bedient er sich anderer Steuereinnahmen, die dementsprechend höher sein müssen, um in Summe zumindest denselben Betrag zu erbringen. Das also heißt, Zigarettenschmuggel kostet jede Bürgerin und jeden Bürger, egal ob Raucher oder Nichtraucher, Geld.

Auch die österreichischen Trafikanten leiden enorm unter dem Anstieg des Zigarettenschmuggels. Sie verlieren dadurch jährlich Umsätze in der Höhe von mehr als 400 Mio. Euro.

Geschmuggelte Zigaretten sind zudem oft gefälscht. Jeder Konsument, der gefälschte Ware raucht, wird betrogen und geschädigt. Jede dieser Packungen ist eine „Blackbox“ – man weiß einfach nicht, was drinsteckt. Denn gefälschte Zigaretten werden jenseits aller geltenden Kontroll- und Verbraucherschutzvorschriften hergestellt. In Laboruntersuchungen wurden beispielsweise Pestizide in Konzentrationen festgestellt, die bis zu 200-fach über dem zulässigen Grenzwert für Tabakprodukte lagen. Auch darüber klärt die BAT Imagekampagne in Trafiken und Tabakfachmedien auf.

Gefälschte Zigaretten

Unterstützung des österreichischen Zolls

Zigaretten- und Drogenspürhund Lucky.

Zigaretten- und Drogenspürhund Lucky

Die Einführung der 200-Stück-Regelung und die erfolgreichen Kontrollen der Zollfahndung sind wichtige Schritte zur wirksamen Bekämpfung des Zigarettenschmuggels. BAT Austria unterstützt den österreichischen Zoll bei seiner täglichen Arbeit: Mithilfe des Zigaretten- und Drogenspürhundes Lucky, dessen Anschaffung und Ausbildung von BAT Austria mitfinanziert wurde, können regelmäßig Fahndungserfolge verzeichnet werden.

Spürhund Lucky

Packungsstudie

Des Weiteren unterstützen wir regelmäßige Packungsstudien. Im Rahmen dieser Studien werden Zigarettenpackungen aus den Abfällen eingesammelt und untersucht. BAT ist stolz darauf, vermelden zu können, dass bei den letzten Untersuchungen keine einzige gefälschte Zigarettenpackung der BAT Marken aufgetaucht ist.

Zahlen und Fakten

Sicherstellung der eigenen Vertriebswege

Die Bekämpfung von Schmuggel und Markenproduktpiraterie steht im Fokus der unternehmerischen Herausforderungen von British American Tobacco – und das weltweit. BAT fängt im eigenen Haus an und achtet zum Beispiel seit vielen Jahren konsequent und effektiv darauf, dass Geschäftskunden in Niedrigpreisländern – zum Beispiel der Ukraine, Russland usw. – nur mit solchen Mengen an Zigaretten beliefert werden, die für den lokalen, rechtmäßigen Bedarf benötigt werden. So verhindern wir, dass Originalware Schmugglern in die Hände gespielt werden kann und aus Niedrigpreisländern z.B. nach Österreich geschmuggelt wird. BAT verstärkt regelmäßig die Kontrolle von Produkt und Vertrieb.

Weltweite Zusammenarbeit mit zuständigen Behörden und Experten

British American Tobacco arbeitet weltweit eng mit allen Beteiligten, wie zum Beispiel Zollfahndern, Polizisten, Staats- und Rechtsanwälten sowie Vertretern von Industrie, Handel und Verbänden zusammen, um den Schmuggel einzudämmen.

So ist British American Tobacco aktives Mitglied der International Trademark Association (INTA), der International Anti-Counterfeiting Coalition (IACC) sowie des Quality Brands Protection Committee (QBPC), einer Allianz von mehr als 100 multinationalen Unternehmen in China. British American Tobacco ist weiters ein Gründungsmitglied der Global Business Leaders Alliance Against Counterfeiting (GBLAAC): Gemeinsam mit Unternehmen aus anderen Sektoren ist BAT darum bemüht, in der Politik das Bewusstsein über die Auswirkungen von Produktfälschungen zu schärfen.


Seite aktualisiert am: 18/08/2010 13:21:19 GMT